Versicherungswirtschaft

FMA

Im 4. Quartal verbuchten die österreichischen Versicherungsunternehmen ein Prämienvolumen von 4 Mrd. Euro. Ein Plus zum Vorjahreszeitraum von 2,29%. In der Schaden- und Unfallversicherung bedeutet das ein Plus von 2,67% auf 2. Mrd. Euro, in der Lebensversicherung ein Plus von 0,78% in der Krankenversicherung ein Plus von 4,82%. Im Gesamtjahr 2019 sank das Prämienvolumen in der Lebensversicherung durch ein Minus von -2,18% auf 5,40 Mrd. In den Sparten Schaden- und Unfallversicherung sowie Krankenversicherung konnte ein Plus von +4,13% auf 9,83 Mrd. bzw. von +4,86% auf 2,33 Mrd. erwirtschaftet werden. Das versicherungstechnische Ergebnis legte 2019, verglichen mit dem Vorjahr, um +22,09% oder 111,91 Mio. auf 618,45 Mio. zu, das Finanzergebnis wurde um +23,33% oder 589,86 Mio. auf 3,12 Mrd. gesteigert. Dies ergab eine Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) um +45,04% oder 526,27 Mio. auf 1,69 Mrd. Die Summe aller Assets lag Ende 2019 bei 110,60 Mrd. Die stillen Nettoreserven betrugen zum Jahresende 22,84 Mrd.
Im Hinblick auf die Solvabilitätsanforderungen gemäß Versicherungsaufsichtsgesetz 2016 zeigt sich, dass mehr als die Hälfte aller Versicherungsunternehmen einen SCR-
Solvabilitätsgrad von über 210% vorweisen konnte; das heißt, mehr als doppelt so hohe Eigenmittel als notwendig besaßen. Ende 2018 lag dieser Wert aber noch bei 230%.