Betriebliche Altersvorsorge

Valida Holding

Mag. Sardelic © David Sailer 2

Die österreichischen Unternehmen sind für einen Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge. Für mehr als 80 Prozent ist Pensionsvorsorge ein wichtiges Thema. Als Gründe für die große Bedeutung der finanziellen Pensionsvorsorge geben 70 Prozent der Unternehmensvertreter an, dass eine finanzielle Absicherung für die Pension benötigt wird. Da die staatliche Pension im Alter zu gering ausfalle oder überhaupt nicht gesichert sei. Martin Sardelic, CEO Valida Holding und Christian Baumann, Research-Experte des Marktforschungsinstituts Spectra haben eine repräsentative Studie zur betrieblichen Altersvorsorge vorgestellt. „Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind sich absolut einig, Politisches Handeln zur Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge ist unabdingbar, so Sardelic. „Beiträge für Mitarbeiter, insbesondere für Kleinverdiener, sollten steuerlich gefördert werden“. Die Studie zeigt auch, dass das 3-Säulen Modell der Pensionsvorsorge in Österreich welches auf staatlicher, betrieblicher sowie privater Altersvorsorge fußt, bei klein- und mittelständischen Unternehmen noch nicht besonders bekannt ist. Bei den klein- und mittelständischen Unternehmen mit 1-9 Mitarbeitern kennen 39 Prozent das Modell, bei größeren Unternehmen bereits 50 Prozent, bei großen internationalen Unternehmen liegt die Durchdringung bereits bei 90 Prozent. Dass heimische Unternehmen großes Interesse an einem Ausbau der zweiten Säule haben, geht ebenfalls klar aus der Studie hervor. Über 70 Prozent der Mehrpersonenunternehmen geben an, großes Interesse an höheren Beträgen für die Altersvorsorge der Mitarbeiter zuhaben, vorausgesetzt, diese werden staatliche gefördert. Bei Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern sind knapp 90 Prozent dafür. Ein Drittel der befragten Unternehmen hat für ihre Mitarbeiter eine betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen. In Summe zeigt sich der Großteil der heimischen Unternehmen, über 70 Prozent mit der von ihnen abgeschlossenen Form der betrieblichen Altersvorsorge zufrieden. Dennoch: 57 Prozent befürworten einen besseren steuerlichen Anreiz, 22 Prozent würden eine flexible Beitragszahlung bevorzugen und 13 Prozent sprechen sich für die Einführung der Möglichkeit eines vorzeitigen Ausstiegs nach einer bestimmten Mindestlaufzeit aus.