Doch keine Übernahme?

Vienna Insurance Group

Prof. Elisabeth Stadler, CEO ©apa/Tanzer

Das ungarische Innenministerium hat der VIG mitgeteilt, dass der geplante Erwerb der Aegon Gesellschaften in Ungarn durch die VIG untersagt werde. CEO Elisabeth Stadler zu dem Sachverhalt: „Unsere Verbundenheit zu Ungarn ist historisch gewachsen und seit jeher von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Seit einem Vierteljahrhundert investieren wir erfolgreich in die ungarische Volkswirtschaft. Insofern hat uns die Mitteilung der ungarischen Behörden überrascht“, kommentiert Generaldirektorin Elisabeth Stadler die gestrige Depesche des ungarischen Innenministeriums. „Mit der Übernahme und Absicherung von Risiken des täglichen Lebens und durch langfristige Investitionen leisten wir einen wertvollen volkswirtschaftlichen Beitrag und tragen so zur sozialen Absicherung und zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei“, so Stadler weiter. Die Vienna Insurance Group ist seit 1996 in Ungarn vertreten. „Wir sind in allen unseren Märkten als langfristiger und verlässlicher Partner bekannt. Wir kennen unsere Märkte aufgrund unserer Langzeitstrategie sehr gut. Das gilt insbesondere für Ungarn, wir sehen dieses Land als unseren Heimatmarkt. Wir fühlen nicht nur aufgrund unserer gemeinsamen Vergangenheit eine besondere Verbundenheit mit unserem Nachbarn. Wir sehen uns auch nicht als ausländischer Investor, sondern auf Basis unserer lokalen Mehrmarkenstrategie und unserem Prinzip des lokalen Unternehmertums und lokalem Management als Unterstützer und Mitentwickler des ungarischen Versicherungs-marktes“, bekräftigt Elisabeth Stadler die nachhaltig orientierte Marktstrategie der VIG. „Wir sind daher im beiderseitigen Sinne an einer weiteren langfristigen Partnerschaft mit Ungarn sehr interessiert. Es zeichnet unsere Geschäftsphilosophie aus, in unseren Ländern stets eine konsensorientierte und partnerschaftliche Beziehung zu allen öffentlichen und privaten Institutionen zu pflegen und damit unserer Verantwortung gegenüber unseren Stakeholdern als führende Versicherungsgruppe in der CEE-Region gerecht zu werden“, ergänzt Stadler.