Dritte Runde der Health Tech Accelerator

UNIQA Stiftung

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Seit kurzem stehen die zehn Startups für den dritten Programmdurchlauf des Health Hub Vienna (HHV) fest. Ihre Projekte reichen vom virtuellen Arztbesuch über Symptomdeutung mittels künstlicher Intelligenz bis hin zu einer App, die den Verwaltungsaufwand von Ärzten um 50 Prozent verringern helfen soll. Dazu Peter Eichler, Vorstand der UNIQA Stiftung: „Der Innovationsgeist der Startups beeindruckt mich. Mit dem Health Hub Vienna fördern wir sie bei der Suche nach Kapital, beim Erschließen des Marktzugangs und beim Aufbau eines tragfähigen Netzwerks. Die Aufnahme in das Acceleration-Programm öffnet jungen Unternehmen die Tür für weiteres Wachstum. Das fördert wiederum die Verbreitung von neuen, innovativen Ansätzen, die unser gesamtes Gesundheitswesen verändern können. Der Health Hub Vienna ist daher ein wichtiger Baustein unserer Vision, die Menschen bei einem sicheren, besseren und längeren Leben zu unterstützen.“
Von den zahlreichen nationalen und internationalen Bewerbern stellten sich 15 Startups aus zehn Ländern in der Finalrunde der Jury. Die Jury hat sich für die Aufnahme folgender zehn Startups aus dem eHealth und MedTech-Bereich in den dritten Batch des HHV entschieden:
• Datlowe (Tschechien): Automatisierte, auf AI-basierte Technologie zur Früherkennung und Vermeidung von Krankenhausinfektionen
• Doc+ (Russland): One-stop Software Lösung für Patienten zur Optimierung von Diagnosen, ärztlichen Zuweisungen und Krankheitsbehandlungen
• Docdok.health (Schweiz): Cloud-basierte und systemübergreifende Gesundheitsdatenbank für die Arzt – Patienten Kommunikation
• Doctorly (Deutschland): Cloud-betriebene Management-Plattform zur Effizienzsteigerung von Arztpraxen
• Infermedica (Polen): Selbstlernender Chatbot für die Erstdiagnose und Zuweisung von Patienten
• Knok healthcare (Portugal): Selbst-Diagnose und Telemedizin-App
• MedicSpot (Großbritannien): Untersuchungs- und Diagnosestationen zur niederschwelligen Tele- und Onlinebehandlung
• MindMate (Großbritannien): Auf Machine-learning und Gamification basierende Patientenrekrutierung für klinische Tests
• Scarletred (Österreich): Mobile Hautbildgebungs-App für die Messung und Diagnose von Hautveränderungen
• SidekickHealth (Schweden): Digitales Therapieprogramm zur Behandlung chronischer Wohlstandserkrankungen
Der soeben gestartete dritte Programmduchlauf des HHV dauert bis Juni 2019 und hat drei zentrale Zielsetzungen: Wissensvermittlung, Startups sollen in die Lage versetzt werden, mit ihren bahnbrechenden Innovationen die speziellen Herausforderungen des Gesundheitsbereichs in Österreich und Europa zu meistern. Das richtige Geschäftsmodell, Regulierungsfragen und das zentrale Thema „Finanzierung“ stehen dabei auf der Agenda. Die Zusammenarbeit mit großen Unternehmen und der Auf- und Ausbau eines Netzwerkes.