Elektronische Zustellung

Postkasten

Ab 1.1.2020 tritt das Recht auf elektronischen Verkehr mit Behörden gemäß § 1 a E-Government-Gesetz in Kraft. Alle Bundesbehörden müssen dann eine elektronische Zustellung ermöglichen. Ausgenommen sind Angelegenheiten, die nicht geeignet sind, elektronisch besorgt zu werden. Im Gegenzug sind auch Unternehmen spätestens per 1.1.2020 verpflichtet, an der elektronischen Zustellung teilzunehmen. Ausgenommen sind nur jene Unternehmen, die wegen Unterschreitens der Umsatzgrenze nicht zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen verpflichtet sind. Eine Unzumutbarkeit der E-Zustellung ist dann gegeben, wenn das Unternehmen nicht über die dazu erforderlichen technischen Voraussetzungen oder über keinen Internet-Anschluss verfügt. Aber auch wenn das Unternehmen noch nicht Teilnehmer des USP (Unternehmerserviceportal) ist, sowie bei Fehlen elektronischer Adressen zur Verständigung im Sinne des Zustellgesetzes. Unternehmer können über das Unternehmensserviceportal auf ihre elektronischen Zustellstücke, die von Behörden übermittelt wurden, zugreifen. Um den Empfängern eine einheitliche Übersicht der für sie bereitgehaltenen elektronischen Zustellstücke zu ermöglichen, wurde ein kostenloses elektronisches Postfach eingeführt. Die zentrale Anzeige und Abholung von Zustellungen erfolgt im angemeldeten Bereich des USP in der Anwendung „Mein Postkorb“. Mehr Informationen hier

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