„Erfolgsweg auf Wikipedia“

Bundesgremium der Versicherungsagenten

Mittels ausführlicher Wikipedia-Einträge soll der Leitfaden der österreichischen Versicherer quasi zum E-Book werden.Die große Conclusio der vergangenen Markenausschusssitzung der österreichischen Versicherungsagenten war, der immer fortschreitenden Digitalisierung in jeder Hinsicht Rechnung zu tragen. Dies gilt natürlich auch für den „Erfolgsweg“ – das beliebte Richtlinien-Druckwerk der Branche. Seine praktischen Inhalte sollen über die Online-Enzyklopädie Wikipedia ihren Weg in den Cyberspace finden.

„Zu einem Thema waren wir uns alle einig …“, eröffnet Bundesgremialobmann KommR Horst Grandits seine Analyse und führt aus „… auch in der Versicherungsbranche passiert immer mehr elektronisch!“ Seien es Terminvereinbarungen, der Transfer von Daten, ja sogar Vertragsabschlüsse – immer mehr Kollegen, Partner und Kunden erledigen ihre wichtigen Angelegenheiten im virtuellen Raum. „Dieser Entwicklung muss man sich anpassen – und das tun wir auch!“, fügt KommR Grandits hinzu. Deshalb beschloss man im Plenum den stetigen Ausbau bestehender Online-Kommunikationskanäle sowie die Weiterentwicklung aller netzbasierenden „Werkzeuge“ für den operativen Alltag. Ganz konkret rief man im Zuge dieser Überlegungen das Projekt „Erfolgsweg auf Wikipedia“ ins Leben. „Wir haben auch schon begonnen diese Idee in die Tat umzusetzen“, erzählt der Gremial-Chef. „Gemeinsam mit unseren Partnern, den Kommunikationsexperten vom Kommhaus, werden die ersten Einträge, während wir sprechen, erstellt.“ Bis der Erfolgsweg in seiner Gesamtheit dann online abgerufen werden kann, würden allerdings noch eine Handvoll Tage vergehen, geht er ins Detail. Ist der Inhalt dann erst einmal im Netz, stelle die „Erfolgsweg-Wiki“ eine vielseitige, leicht zu aktualisierende und jederzeit einsehbare Wissensdatenbank dar, die branchenintern ihresgleichen suche. „Ein unschätzbar wertvolles Tool für alle Kolleginnen und Kollegen im ganzen Land …“

Sicher & zuverlässig

Dass die völlige Freiheit des Internets in Sachen „Informationsfluss“ ein zweischneidiges Schwert sein kann, dessen sind sich die Mitglieder des Bundesgremiums bewusst. „Wo viele Köche am Werk sind, da passieren auch viele Fehler und immer wieder wird eine persönliche Meinung als empirische Wahrheit im Internet verkauft“, sagt KommR Horst Grandits. Vor Fehlinformationen und der Veröffentlichung von subjektiven Befindlichkeiten sei man im Falle Wikipedia allerdings gefeit. „Jeder Eintrag in die Online-Enzyklopädie wird vor seiner Veröffentlichung von Experten geprüft und gegebenenfalls auch abgelehnt, wenn er als Fakten getarnte Meinungen enthält“, erklärt er. Man könne sich also sicher sein, dass es der „Erfolgsweg“ zuverlässig in die Weiten des WWW schaffen werde. „Dieses Projekt ist mehr als nur eine Hommage an die Digitalisierung!“, ist Horst Grandits überzeugt. „Das wird ein praktisches Werkzeug, welches eigentlich nur ‚nebenbei‘ auch voll im Trend liegt.“