#frausorgtvor

Wiener Städtische Versicherung

Sonja Steßl ©LuxundLumen

Am 8. März dem Weltfrauentag startet die Wiener Städtische Versicherung #frausorgtvor. Der Scherpunkt liegt auf Alters- und Gesundheitsvorsorge, weil insbesondere Frauen hier den größten Vorsorgebedarf haben. Die Kampagne erstreckt sich über das ganze Jahr 2022. Ziel ist es, neben einer verstärkten Bewusstseinsbildung auch konkrete Lösungsansätze anzubieten. Dafür steht die Dachmarke „Women’s Selection“, die mit vielen Angeboten aufwartet. Mit der langfristigen Frauen-Kampagne setzt die Wiener Städtische einen wichtigen Schritt für ein nachhaltiges Engagement zur Stärkung und Selbstbestimmung von Frauen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Social-Media-Aktivitäten, Podcasts und Influencerinnen-Kooperationen. Unter dem Hashtag #frausorgtvor sprechen bekannte Social-Media-Persönlichkeiten über die Wichtigkeit der Auseinandersetzung mit Vorsorgethemen für Frauen.
Österreich zählt zu den wohlhabendsten Ländern der Welt, dennoch sind laut Statistik Austria 1.529.000 Menschen armuts- oder ausgrenzungsgefährdet – der Großteil davon Frauen. Da Frauen in Österreich nach wie vor im Durchschnitt deutlich geringere Erwerbseinkommen erzielen, liegen auch die durchschnittlichen Alterspensionen von Frauen mit 1.110 Euro brutto im Monat deutlich unter jenen der Männer mit 1.799 Euro. Frauen erhielten 2021 damit eine um mehr als ein Drittel geringere Pension als Männer. Und die Aussichten auf Besserung stehen nicht allzu gut, wie ein Blick auf das Pensionskonto verrät: Im Schnitt hat eine 30-Jährige rund 299 Euro brutto pro Monat auf ihrem Pensionskonto gutgeschrieben, eine 45-Jährige 707 Euro. „Viele Frauen sind sich der drohenden Gefahr von Altersarmut gar nicht bewusst und setzen sich zu wenig mit dem Thema der finanziellen Vorsorge auseinander. Mit unserem Schwerpunkt #frausorgtvor wollen wir mehr Bewusstsein für Alters- und Gesundheitsvorsorge schaffen und es Frauen ermöglichen, selbstbestimmt durchs Leben zu gehen“, so Sonja Steßl, Vorstandsdirektorin Wiener Städtische Versicherung.

Geschlechter-Unterschied

Wenn man sich den Bestand der Wiener Städtischen – des größten Lebensversicherers in Österreich – bei Lebensversicherungsverträgen ansieht, dann ist die Verteilung zwischen Frauen und Männern in etwa 50:50. Dieser Wert hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Der signifikante Unterschied findet sich jedoch in der Beitragshöhe. Hier zeigt sich nämlich, dass Männer im Durchschnitt um ein Drittel mehr Geld für ihre private Altersvorsorge zur Seite legen als Frauen. Steßl: „Gerade Frauen neigen oft dazu, sich mehr um andere zu sorgen als um sich selbst. Beim Vorsorgethema ist jedoch gesunder Egoismus gefragt, denn Vorsorge bedeutet auch Gleichberechtigung.“