Rekordvolumen

Verband Österreichischer Leasing Gesellschaften

Die österreichische Leasingbranche verzeichnete im Jahr 2019 neuerlich ein Rekordjahr. Das Neugeschäftsvolumen erhöhte sich im Vergleich zu 2018 um 12,5 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro. Maßgeblichen Anteil an diesem hervorragenden Ergebnis haben vor allem das stark zulegende KFZ-Leasing (+ 18,8 Prozent) sowie das Immobilien-Leasing (+ 10,6 Prozent). Mit einem Anteil von 76,4 Prozent bleibt das KFZ-Leasing unangefochten die umsatzstärkste Sparte am Leasingneugeschäft 2019.
Das Fuhrparkmanagement konnte um 14,4 Prozent auf 989 Millionen Euro Neugeschäftsvolumen zulegen. Demgegenüber stieg auch die Anzahl der Verträge auf mehr als 126.000 Stück an, was zu einem Plus von 5,9 Prozent bei der gewerblichen Leasingquote führte. Das bedeutet, dass mehr als 59 Prozent aller Firmenautos durch Leasing finanziert werden. Ein weiterer Beleg für die wachsende Beliebtheit von Fuhrparkmanagement mit all den umfassenden Dienstleistungen ist der erneute Anstieg des Rekordgesamtbestands bei den Full-Service-Leasingverträgen auf 101.567 abgeschlossene Verträge. „Leasing wird gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten von Unternehmen zur Finanzierung dringend notwendiger Investitionen in Anspruch genommen“, erklärt Wolfgang Steinmann, Generalsekretär des Verbandes Österreichischer Leasing-Gesellschaften. Die Attraktivität für Unternehmen besteht vorwiegend darin, mit Leasing die eigene Liquidität und das Rating zu verbessern: Da die geleasten Güter im Eigentum der Leasing-Firma verbleiben, belasten sie nicht die Bilanz des eigenen Unternehmens und übertragen das Finanzierungsrisiko auf die Leasingunternehmen.