Schutzwaldpreis 2019

Helvetia Versicherung

Ende Jänner hat die ARGE Alpenländischer Forstvereine zum 14.Mal den Alpinen Schutzwaldpreis Helvetia verliehen. Es wurden drei Projekte in den Kategorien „Schulprojekte“, „Öffentlichkeitsarbeit“, „Innovation und Schutzwaldpartnerschaften“ und „Erfolgsprojekte“ gewürdigt. Erstmals ist zudem der „Pressepreis“ vergeben worden. Mit dem „Schutzwaldpaten“ zeichnete die ARGE eine Person für ihre Verdienste rund um den Schutzwald aus. 16 Projekte aus Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz wurden eingereicht. Die international besetzte Jury ehrte folgende Projekte und Medienberichte mit dem Alpinen Schutzwaldpreis Helvetia:
In der Kategorie „Schuldprojekte“ wurde das Projekt „Schutzwald, Rotten und Lawinenverbauungen“ der Bregenzer Volksschule Schillerstraße prämiert. Die Masterarbeit zum Thema „Methode zur monetären Bewertung des Wildeinflusses im Schutzwald“ von Nora Zürcher-Gasser wurde in der Kategorie „Öffentlichkeitsarbeit, Innovation und Schutzwaldpartnerschaften“ ausgezeichnet. Der Pressepreis ging an 3sat, ZDF, ORF, SRF und ARD für die Produktion: »Nano-Spezial: Wald der Zukunft«. Das Projekt „50 Jahre Schutzwaldbewirtschaftung Schmirn-Lawinen“ in Tirol wurde als Erfolgsprojekt ausgewählt. Den Sonderpreis der Jury erhielt das Südtiroler Projekt „Gewässerbetreuungskonzept Unter Ahr/Auwald- Schutzwald im Talboden“. Der Titel Schutzwaldpate wurde heuer an Raphael Schwitter aus Pfäers SG, oberhalb von Bad Ragaz, für seine Verdienste zugunsten des Schutzwaldes in der Schweiz geehrt. Als Fachlehrer an der Försterschule Maienfeld war es ihm ein großes Anliegen, sein Wissen über den Wald an junge Menschen weiter zu geben. Als Leiter der Fachstelle für Gebirgswaldpflege – und auch privat – begleitete er eine Vielzahl an Waldprojekten – insbesondere in der Wiederaufforstung nach mehreren großen Stürmen. Er arbeitete dabei vernetzt mit der Forschung an der ETH Zürich.